Uebelst Krass

Am 23. November 2007 war es Wieder so weit: Das übelst krasse, legendäre Eisbeinessen des Vereins Berliner Buchbinder 1849 e.V. fand statt. Dieses Jahr war es in "Clärchens Ballhaus" in der Auguststr. 24: Ein Spiegelsaal mit historischem Hintergrund. Früher war diese Veranstaltung, die einmal im Jahr stattfindet, ein reiner Männerabend mit entsprechender Männerunterhaltung wie z.B. Stripperinnen. Nach der Wiedervereinigung kamen die Frauen natürlich auf die Idee, dieses Event zu verunstalten.

Die Unterhaltung war aber trotzdem super, denn das Casanova Society Orchestra sorgte mit unglaublichen Violinisten und noch besserem Gesang für gute Musik aus den 20er und 30er Jahren. Sie spielten z.B. "Mein kleiner grüner Kaktus" und "ein Freund". Der Saal und die Unterhaltung waren zwar sehr gut, aber das Wichtigste ist natürlich immer noch das Eisbein, das übelst köstlich war. Die größe war ordentlich und der Geschmack einsame Spitze! Als Beilagen gab es, wie es üblich ist, Erbsenpüree, Kartoffeln und Sauerkraut. Nebenbei wird natürlich auch ordentlich gebechert. Ich hab mein Eisbein natürlich komplett aufgegessen und mir auch noch einiges von meiner Mutter geschnorrt. Vor allem das ganze übelst köstliche Fett.Eisbein

Hier noch ein Gedicht, das vom Vereinsvorsitzenden, Hubert Lolk, verfasst wurde. Wo Otto Dix entwarf das Logo, Wo Zille schwoofte und Bolle trank ‘ne Molle, Hier lädt der Verein zum Eisbeinessen ein. Und weil der Spiegelsaal morbide und schön Wird das Schwein serviert bei Kerzenschein (natürlich kommt der Senf in die richtigen Gefäße ‘rein) Musike wird hier auch gemacht, Damit nicht nur der Magen, sondern auch das Herze lacht. Und ist um 1.00 Uhr(?) die Party aus, Geh’n wir lang noch nicht nach Haus’, Dann müsst Ihr nicht gleich zur U-Bahn loofen, Denn Ihr könnt eine Treppe tiefer dann noch richtig Schwoofen.

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